03. März 2011

Offizielle Einweihung der Produktionslinie 2

Offizielle Einweihung der Produktionslinie 2 im Glaswolle-Werk der SCHWENK Dämmtechnik mit der Innovation climowool "made in Sachsen-Anhalt". Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff kommt am 3. März nach Bernburg.

Besseres Dämmen spielt bei der SCHWENK Dämmtechnik in Bernburg seit Wochen die Hauptrolle. In Europas modernstem Glaswolle-Werk ist die Produktion von climowool gestartet, einem in Sachsen-Anhalt neu entwickelten, innovativen Dämmstoff, der als „die Rolle vorwärts“ beworben wird. Doch am 3. März 2011 übernimmt ein anderer eine tragende Rolle bei SCHWENK Dämmtechnik. Sachsen-Anhalts Wirtschaftminister Dr. Reiner Haseloff kommt nach Bernburg und weiht an diesem Tag offiziell die Produktionslinie 2 ein, die auf eine Jahreskapazität von 60.000 Tonnen climowool Glaswolle ausgerichtet ist. Außerdem startet der Bau eines neues Vertriebs- und Logistikcenters in Bernburg und damit setzt das mittelständische Baustoff-Familienunternehmen SCHWENK ein weiteres starkes Zeichen für ihr langfristiges Engagement in der Region, für mehr Energieeinsparungen und Umweltschutz.

Mit Inbetriebnahme der Produktionslinie 2 verdreifacht das SCHWENK Glaswolle-Werk seine Produktivität auf insgesamt 90.000 Tonnen Glaswolle pro Jahr. Das auf Energieeffizienz getrimmte Werk vereint modernste Produktionstechnologien mit der Wiederverwertung von Rohstoffen – in Bernburg wird Glaswolle im Wesentlichen aus Recycling-Glas hergestellt. 

 
22,5 Millionen Euro EU-, Staats- und Landeshilfen stecken in der 120 Millionen Euro teuren Werksanlage, 178 Arbeitsplätze werden hier neu geschaffen. Mehr als ein gewichtiger Grund für den Wirtschaftsminister, sich vom erfolgreichen Einsatz der Investitionen zu überzeugen. Geht es doch nicht nur um die Stärkung der Wirtschaftskraft und des Arbeitsmarktes in der Saalestadt und in der ganzen Region. Denn einerseits hat sich das Dämmen von Gebäuden zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig entwickelt. Von der Herstellung der Dämmstoffe über Vertrieb, Planung bis zur Verarbeitung sind Architekten, Planer, Energieberater, Baustoffhändler und Handwerker an dieser boomenden Branche beteiligt. Anderseits ist Gebäudedämmung aber auch eine gesellschaftliche Aufgabe. Denn wer den Energieverbrauch für das Heizen, Kühlen und Lüften von Wohnhäusern, Bürogebäuden, Fabriken etc. senkt, leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Treibhausgasen und damit zum Umweltschutz. Und das sieht nicht nur die Bundesregierung als nationale Aufgabe.

„Wir freuen uns auf die Gelegenheit, dem Wirtschaftsminister persönlich zu danken für die Unterstützung Sachsen-Anhalts beim Bau unseres Glaswolle-Werks.“ Betont Dieter Ruf, Geschäftsführer der SCHWENK Dämmtechnik.  „In Bernburg haben wir alles, was wir für einen Erfolg für unsere Innovation climowool am Markt brauchen. Mit Quarzsand  und Soda Rohstoffe direkt vor der Tür. Recycling-Glas in jeder gewünschten Menge. Engagierte Mitarbeiter aus der Region. Und die Unterstützung der Landesregierung.“ so Jörg-Michael Krichel, Sprecher der Geschäftsführung der SCHWENK Dämmtechnik.

Mit einer Investitions- und Innovationsoffensive wollen die Dämmspezialisten aus dem bayerischen Landsberg am Lech nach dem Markt für Styropor-Produkte nun auch im Glaswolle-Markt relevante Marktanteile weiter ausbauen.  Denn die  SCHWENK Dämmtechnik ist mit mehreren Produktionsstandorten in Deutschland, Polen, Tschechien und Ungarn heute schon eine europäische Größe bei Styropor-Dämmstoffen. „Mit weiteren, neuen Werken und auch mit Zukäufen werden wir unsere Expansion in Deutschland und Osteuropa zielgerichtet fortsetzen“ betont man in der SCHWENK-Zentrale.

Mit climowool startet SCHWENK Dämmtechnik eine Reihe von Produktinnovationen, die nach Überzeugung von SCHWENK als Meilensteine der Dämmtechnik Karriere machen werden. climowool ist eine völlig neu entwickelte Glaswolle, bei der ein patentiertes Verfahren das Zusammenspiel zwischen Bindemittel und Faser sowohl für optimale Dämmwerte, als auch für die Verarbeitung optimiert. Vor allem die Verarbeitung der Dämmstoffe wird in den Mittelpunkt gestellt,  climowool wird einerseits als weicher und angenehmer empfunden. Andererseits zeigt climowool aber auch eine willkommene Stärke. Eine ungewohnte Rückstellkraft sorgt für exzellentes Klemmverhalten. Das ist beim Verarbeiten und Einpassen der Klemmfilze zwischen den Dachsparren einfacher und sorgt für eine optimale Dämmwirkung.

Saubere Schnitte und exakte Trennkanten ohne besonderes stauben und ausfransen sind eine wichtige Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Aber auch lästige Nebenwirkungen wie Jucken und Hautrötungen werden durch das besonders weiche climowool auf ein absolutes Minimum reduziert.

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